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1. September 2011

Mehr Platz für Apps: Datenmüll löschen

Gerade bei älteren und günstigeren Android-Handys ist der interne Speicher immer eine Problemzone: Es ist einfach nicht genügend Platz vorhanden, um alle Apps installieren zu können, die man gerne nutzen würde. Man kann viele Apps zwar auf die SD-Karte verschieben, trotzdem schmilzt der freie Speicher des Smartphones.

Schuld ist der Cache, ein Puffer-Speicher, der einzelne Daten der Apps sammelt, damit ein erneutes Öffnen des Tools schneller klappt oder - etwa beim Browser - Adressen merkt, um sie nicht jedesmal komplett eintippen zu müssen. Das ist zwar praktisch, verbraucht aber wertvollen Platz.

Man kann den Cache jeder App manuell löschen. Die Funktion findet ihr unter “Menü | Einstellungen | Anwendungen” sobald ihr auf eine App klickt. Nutzerfreundlich ist das nicht unbedingt. Ich habe etwa 100 Apps installiert, die ganz sicher nicht wöchentlich per Hand aufräumen möchte.

Abhilfe schaffen hier kleine Tools, die diese Aufgabe automatisch für euch erledigen: Cache Cleaner. Die Auswahl solcher Apps ist mittlerweile unüberschaubar, praktisch finde ich etwa den App Cache Cleaner, der die Apps nach Größe des Caches sortiert und den gesamten Platzverbrauch anzeigt. Ein Klick auf “Clear All Cached Files” genügt, und der Datenmüll ist beseitigt.
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24. August 2011

Games fürs Xperia Play: Battlefield Bad Company 2 und co.

Als das Xperia Play von Sony Ericsson auf den Markt kam, waren die speziell für das Gaming-Smartphone angepassten Spiele rar - und viele haben befürchtet, dass das “Playstation Certified”-Gerät ein halbherziger Versuch bleibt.

Besonders viel hat man seitdem vom Xperia Play nicht mehr gehört. Schade, denn die Auswahl der unterstützten Spiele ist mittlerweile ordentlich gestiegen.
Hier eine kleine Liste der 10 interessantesten Games:
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11. August 2010

Kaspersky: Android-Trojaner versendet heimlich teure SMS

Die Pressemitteilung von Kaspersky hat sich schnell verbreitet: "First SMS Trojan detected for smartphones running Android", so die Überschrift. Laut Kaspersky handelt es sich dabei um eine Player-App, die den Schädling "Trojan-SMS.AndroidOS.FakePlayer.a" installiert und anschließend im Hintergrund permanent SMSs an "Premium Nummern" versendet.

Leider gibt die Pressemeldung keinerlei Auskunft darüber, wieviele Handys infiziert wurden, noch wie sich die Nutzer den Schädling eingefangen haben sollen. Auf einigen Seiten ist zu lesen, dass sich der Trojaner nur in Russland verbreitet haben soll und von einer Website heruntergeladen wurde - die App also nicht im Android Market lag. Eine Quelle dafür habe ich allerdings nicht gefunden - nur Blogs, die diese Behauptung aufstellen. In der offiziellen Kaspersky-Meldung wird kein Verbreitungsweg explizit genannt!

Wie der Schädling aufs Smartphone kommt, sollte klar sein: Der Nutzer erlaubt es. Denn so wie jede andere App muss auch dieser Fake-Player nach einer Installationserlaubnis fragen, in der alle Dienste aufgelistet sind, die das Tool ansprechen will. In diesem speziellen Fall hat der Nutzer wohl auch zugestimmt, dass ein 13 KByte großes File zusätzlich heruntergeladen wird - der Trojaner.

Ist der Nutzer selbst schuld?

Jein. Viele der Kommentare, die ich auf ganz unterschiedlichen Seiten gelesen habe, haben den gleichen Grundton: "Wer so blöd ist und nicht darauf achtet, welche Rechte das Tool haben will, hat es nicht anders verdient." Diese Einstellung kann ich nicht nachvollziehen. Zum einen kann man nicht von jedem User verlangen, dass er genau weiß, was diese Zugangsberechtigungen genau bedeuten. Zum anderen ist es auch für erfahrene Nutzer ganz sicher nicht immer nachvollziehbar, warum eine App z.B. GPS-Daten anfordert, auf die SD-Karte schreiben oder eine permanente Internetverbindung haben möchte.

Theoretisch könnte ein bereits in der Szene etablierter Entwickler auf die Idee kommen, Schadsoftware in seine App zu packen - ohne die Rechte zu ändern. Wer soll das dann bitte auf den ersten Blick erkennen? Das ist so gut wie ausgeschlossen. Denn erst eine Analyse - oder der Zufall - würde zeigen, dass da Daten im Hintergrund versendet werden, die nicht ganz korrekt zu sein scheinen.

Ist Android Malware-anfälliger als andere Systeme?

Die Frage lässt sich wohl kaum befriedigend beantworten. Bei Android gibt es im Gegensatz zum iPhone keine Prüfung des Markets. Von daher wäre es für Schadsoftware wohl einfacher, sich unter Android zu verbreiten - zumindest kurzfristig. Andererseits wurden auch genügend Lücken im iPhone gefunden, die jemand ausnutzen kann. Der Jailbreak durch einen simplen Besuch einer Website sei da mal nur so als Beispiel genannt. Und auf anderen Plattformen wie Windows Mobile (bald Windows Phone) und Symbian sieht es natürlich nicht besser aus bzw. wird es nicht besser aussehen. Die eigentliche Frage ist auch gar nicht, welches System das sicherste oder unsicherste ist, sondern welches das meist verbreitetste. Denn auf dieses System werden sich die Angreifer künftig konzentrieren. Man kennt es ja aus dem Desktop-Bereich...

Wie soll man sich vor Malware unter Android schützen?

Es gibt bereits einige Antiviren-Programme im Market, die durch regelmäßige Updates ihre Signaturen aktuell halten - ob die auch alle eine heuristische Erkennung bieten, weiß ich nicht. Wäre mal 'ne Aufgabe, dass herauszufinden.

Dann gibt es noch die Möglichkeit, nur Apps zu installieren, die bereits oft heruntergeladen und gut bewertet wurden. Funktioniert natürlich nur, wenn nicht alle warten und es quasi risikofreudige "Early Adopter" gibt ;-)

Der wohl beste Schutz ist aber, nicht jeden Mist auszuprobieren und sich immer, wirklich immer fragen, warum diese App jetzt Rechte XY haben will. Im Zweifelsfall auch einen Blick auf die Entwickler-Homepage werfen und schauen, ob sie vertrauenswürdig aussieht.

Alles nicht so hilfreiche Tipps? That's life.

Hier noch die Original-Pressemeldung:

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22. Juli 2010

Fritz!App Fon: Festnetz auf dem Handy

Es gibt mittlerweile diverse Apps, um ein Festnetz per VoIP unter Android einzurichten, etwa Sipdroid - aber keines davon hat bei mir richtig funktioniert. Vor kurzem habe ich Fritz!App Fon ausprobiert: Es ist die erste Software, mit der ich fehlerfrei per Festnetz auf meinem Handy telefonieren kann.

Allgemeines zur Fritz!App Fon: Das Tool unterstützt das Android-Telefonbuch und zeigt die Anrufliste an. Unter den Einstellungen lassen sich einige Anpassungen vornehmen, etwa eine Passwortvergabe und ein persönlicher Klingelton. Die App funktioniert - verständlicherweise -  nur per WLAN. Sobald die App aktiv ist, laufen alle ausgehenden Anrufe darüber, es sei denn, man fügt für bestimmte Nummern eine Ausnahme in den Einstellungen ein.

Eine Anleitung spare ich mir, da hier bereits eine ausführliche Beschreibung zur Einrichtung online liegt. Nur eine kurze Ergänzung: Die automatische Sprachqualitätseinstellung im Router führte bei mir zu abgehackten Gesprächen - trotz optimalen WLAN-Empfangs. Abhilfe schafft hier, die Sprachqualität manuell auf die höchste Stufe zu stellen. Der Router sollte außerdem mit der aktuellsten Firmware verwöhnt werden.

Bugs: Theoretisch startet die App automatisch, sobald sich das Smartphone mit dem heimischen Netzwerk verbindet - bei mir funktioniert das aber so gut wie nie. Ich muss die App also meist manuell starten. Falls Verbindungsprobleme auftreten, hilft es in der Regel, wenn man das WLAN am Handy kurz deaktiviert, damit sich die App neu einwählen kann.

Edit: Wenn ihr mit der aktuellen Fritz!App Probleme bei der Verbindung habt, findet ihr hier die aktuellen Beta-Firmwares der Router.

Edit 2: Einige gebrandete Router verweigern das Update auf die neue Beta-Firmware. Eine Anleitung zum Entfernen des Brandings sowie die passenden Files findet ihr im IP-Phone-Forum

Kompatible Router: 7390, 7270, 7240, 7170.

Preis: gratis
QR-Code:
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21. Juli 2010

Tipp gegen Telefon-Terror: Spam-Anrufe unterdrücken

In den vergangenen Wochen habe ich täglich mindestens einen Spam-Anruf pro Tag erhalten. Extrem nervig! Im Android Market gibt es einige Apps, die hier Abhilfe schaffen wollen. Also schnell installiert und ausprobiert. Das Ergebnis ist aber eigentlich immer gleich gewesen: Die Apps blocken nicht die Nummer, sondern leiten sie an die Mailbox weiter. Mir reicht das im Prinzip aus - aber eine App brauche ich dafür nicht. Denn das automatische Weiterleiten an die Mailbox unterstützt Android von Haus aus. Spart euch also den wertvollen Speicher und richtet einen Spam-Blocker per Hand ein.

So geht's:
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20. Januar 2010

Anleitung: Eigene Musik als Klingelton einrichten

Im Android Market gibt es bereits einige Tools, mit denen man eigene Musik als Ringtone, Notification oder Alarm einrichten kann. Die Apps mögen nett sein, aber sind dafür eigentlich überflüssig.

Hier ein Weg, wie Ihr eure eigenen MP3s als Klingeltone etc. einbindet:


Verbindet euer Smartphone mit dem Rechner oder nutzt eine App wie Astro File Manager. Auf eurer SD-Karte sollte bereits ein Ordner vorhanden sein, der "media" heißt, darin wiederum ein "audio"-Ordner - falls nicht, legt ihr die Ordner jetzt an, also "media | audio".

Als Unterordner von "media | audio" sollten sich folgende Einträge befinden:

"ringtones" -> für Klingeltöne
"notifications" -> für SMS
"alarms" -> für den Wecker

Sollten diese Ordner nicht existieren, einfach wieder anlegen. Kopiert jetzt euren Song (MP3-Datei) in den entsprechenden Ordner, etwa "ringtones". Danach findet ihr die Musik in den Systemeinstellungen, um ihn als Klingelton, SMS-Benachrichtigungston oder Wecker auswählen zu können.

Die Einstellungen findet ihr unter "Menü | Sound und Display". Das war's auch schon.
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16. Januar 2010

WebSMS: Gratis-SMS per Handy verschicken


Viele Unternehmen bieten ein bestimmtes Kontingent von Gratis-Nachrichten an. Der Nachteil: Die Kostenlos-SMS lässt sich nur per Browser verschicken. Die App WebSMS schafft hier für Android-Smartphones Abhilfe.

Wer zum Beispiel bei O2 das Internet-Packet-M gebucht hat, bekommt 50 Gratis-SMS, die sich eigentlich nur über den O2-Communicator verschicken lassen. Nach einer kurzen Einrichtung von WebSMS funktioniert der Versand aber auch per Handy. Außerdem zeigt die App das Rest-Kontingent an und integriert sich nahtlos in das Standard-Programm. Die Nachrichten werden also wie alle anderen SMS behandelt und abgespeichert.

Die Bedienung ist simpel: Einfach Benutzername und Passwort eingeben, und schon kann man die Gratis-SMS nutzen.

Die unterstützten Dienste:





GMX
O2
Sipgate
Innosend
CherrySMS
Sloono

Wer Probleme beim SMS-Versand hat, kann auch alternativ Android Airmail ausprobieren. Das Tool unterstützt allerdings nur O2.


WebSMS
Preis: gratis
QR-Code










Android Airmail
Preis: gratis
QR-Code

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