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1. April 2011

Android 2.2, Froyo: Fehler bei MS-Exchange beheben

So, nun habe ich endlich auch auf 2.2 geupdated. Allerdings musste ich das Milestone komplett neu einrichten, da es nach dem Update in einer Bootschleife hängen blieb. Die neue Android-Version lief danach aber ganz gut... wäre da nicht das Exchange-Konto, denn eine Einrichtung war nicht möglich, da es (vermutlich) Probleme mit den SSL-Zertifikaten gibt. Alternative Mail-Apps konnten daher natürlich auch nicht weiterhelfen.

Einen Fix für das Exchange-Problem habe ich schließlich bei XDA-Developers gefunden: Der Fehler liegt wohl in der Datei "libnativehelper.so" - das überarbeitete File findet man hier. Das Austauschen der "libnativehelper.so" funktioniert am einfachsten, wenn man den Root Explorer nutzt:

Navigiert nach "System | lib" und sichert die Originaldatei auf der SD-Karte. Mountet dann den lib-Ordner mit Schreibrechten, indem ihr auf den Button "Mount R/W" klickt und die heruntergeladene "libnativehelper.so" hineinkopiert. Nach einem Neustart könnt ihr Exchange genauso problemlos einrichten wie unter 2.1.

Wichtig: Um den Exchange-Fehler beheben zu können, benötigt ihr Root-Rechte.

Eine Lösung ohne den Root Explorer sowie die Datei gibt's hier:
http://forum.xda-developers.com/showthread.php?p=7173960

Mehr Informationen zum eigentlichen Problem findet ihr hier:
http://code.google.com/p/android/issues/detail?id=9455

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3. Dezember 2010

Calibre: eBooks verwalten und PDFs ins epub-Format umwandeln

Mit Aldiko gibt es einen sehr guten eBook-Reader für Android. Allerdings habe ich viele Bücher im PDF-Format auf der Platte liegen. Die Files lassen sich zwar auf dem Smartphone anzeigen, optimal ist das aber nicht.

Mit der eBook-Verwaltungssoftware Calibre wandelt man die PDFs einfach ins epub-Format um - perfekt, um sie mit der Aldiko-App zu betrachten. Aber auch für andere Geräte ist das Tool interessant: Es unterstützt etwa das Amazon Kindle und die Sony-Reader. Calibre ist gratis und für Windows, Linux und Mac OS X erhältlich.

Hier noch ein kurzes Video-Tutorial:

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9. Oktober 2010

Android Agenda Widget: Perfekter Kalender

Der Standard-Kalender von Adroid ist simpel, zu simpel. Vor allem das Widget nützt wenig, wenn man seine Termine wirklich im Auge behalten möchte. Android Agenda Widget schafft hier Abhilfe - und ist zudem noch frei konfigurierbar.

Die App bietet so ziemlich alles, was man zur Termin-Verwaltung benötigt: Es lassen sich - abhängig vom Android-Phone - mehrere Kalender und Task-Manager einbinden, unter anderem von Google, einem MS Exchange Server, Astrid sowie GTasks, und innerhalb des Widgets wird das Scrollen unterstützt (unter ADW und Launcher Pro). Alternativ kann man auch für jeden Kalender und Task-Manager ein eigenes Widget auf dem Homescreen ablegen.

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22. Juli 2010

Fritz!App Fon: Festnetz auf dem Handy

Es gibt mittlerweile diverse Apps, um ein Festnetz per VoIP unter Android einzurichten, etwa Sipdroid - aber keines davon hat bei mir richtig funktioniert. Vor kurzem habe ich Fritz!App Fon ausprobiert: Es ist die erste Software, mit der ich fehlerfrei per Festnetz auf meinem Handy telefonieren kann.

Allgemeines zur Fritz!App Fon: Das Tool unterstützt das Android-Telefonbuch und zeigt die Anrufliste an. Unter den Einstellungen lassen sich einige Anpassungen vornehmen, etwa eine Passwortvergabe und ein persönlicher Klingelton. Die App funktioniert - verständlicherweise -  nur per WLAN. Sobald die App aktiv ist, laufen alle ausgehenden Anrufe darüber, es sei denn, man fügt für bestimmte Nummern eine Ausnahme in den Einstellungen ein.

Eine Anleitung spare ich mir, da hier bereits eine ausführliche Beschreibung zur Einrichtung online liegt. Nur eine kurze Ergänzung: Die automatische Sprachqualitätseinstellung im Router führte bei mir zu abgehackten Gesprächen - trotz optimalen WLAN-Empfangs. Abhilfe schafft hier, die Sprachqualität manuell auf die höchste Stufe zu stellen. Der Router sollte außerdem mit der aktuellsten Firmware verwöhnt werden.

Bugs: Theoretisch startet die App automatisch, sobald sich das Smartphone mit dem heimischen Netzwerk verbindet - bei mir funktioniert das aber so gut wie nie. Ich muss die App also meist manuell starten. Falls Verbindungsprobleme auftreten, hilft es in der Regel, wenn man das WLAN am Handy kurz deaktiviert, damit sich die App neu einwählen kann.

Edit: Wenn ihr mit der aktuellen Fritz!App Probleme bei der Verbindung habt, findet ihr hier die aktuellen Beta-Firmwares der Router.

Edit 2: Einige gebrandete Router verweigern das Update auf die neue Beta-Firmware. Eine Anleitung zum Entfernen des Brandings sowie die passenden Files findet ihr im IP-Phone-Forum

Kompatible Router: 7390, 7270, 7240, 7170.

Preis: gratis
QR-Code:
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16. Mai 2010

GDocs: Dokumente von Google Docs (Text&Tabellen) auf dem Handy betrachten

Seitdem ich mein Android-Phone habe, nutze ich auch immer öfter Google Docs (Text & Tabellen). Denn dank der App GDocs kann ich schnell auf online abgelegte Dokumente zugreifen, sie bearbeiten, herunterladen oder auch neue Files erstellen - ziemlich praktisch, wenn man etwa an seinem Office-PC Notizen geschrieben hat und sie dann jederzeit und überall abrufen kann.

GDocs im Überblick:
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14. Dezember 2009

Aldiko Book Reader vs. Books WordPlayer: eBooks für die Hosentasche


Die Android-Geräte eignen sich bestens als eBook-Reader. Bereits auf dem HTC Hero mit einer Auflösung von 480X320 Pixel sieht die Schrift ziemlich gut aus - und wer das Motorola Milestone mit einer Display-Auflösung von 854x480 Pixel besitzt, kann auf Kindle und co. locker verzichten. Denn die Schrift sieht gestochen scharf aus, und das Display ist mit 3,7 Zoll angenehm groß.

Im Market befinden sich mit Aldiko Book Reader und Books WordPlayer zwei passende Reader für die Bibliothek in der Hosentasche. Ein kurzer Vergleich beider Apps:




Aldiko Book Reader


Was zunächst auffällt ist die ziemlich "rustikale" Erscheinung. Denn die Oberfläche ist wie ein Bücherregal aufgebaut - ein ziemlich hässliches, wie ich finde, da sie an billige Sperrholzplatten erinnert. Dafür kann der Aldiko Book Reader durch eine klare Struktur punkten: Im oberen Bereich befinden sich die bereits angelesenen Bücher und darunter die eigene Bibliothek und der Download-Shop. Hier kann man zwischen verschiedenen Diensten wie Beam eBooks, O'Reilly Ebooks, Smashwords und einigen mehr wählen. Außerdem unterscheidet die App zwischen freien und käuflichen Büchern, die nochmals in Kategorien unterteilt sind. Ich kann etwa nach ausschließlich kostenlosen,  deutschsprachigen Titeln suchen.

Gut gefallen hat mir auch die Wahl zwischen "Nacht"- und "Tag" -Modus. Der Hintergrund lässt sich auf schwarz und die Schrift auf weiß bzw. den Hintergrund auf weiß und die Schrift auf schwarz stellen. Eine weiße Schrift ist zwar eher ungewöhnlich, aber gerade beim Lesen im Bett sehr angenehm.

Zu den weiteren Featuren gehören Lesezeichen, eine Suchfunktion und eine Kapitelansicht. Eigene Bücher lassen sich importieren, indem man sie unter /eBooks/import/ ablegt - Cover werden automatisch erkannt.

Neben der Gratis-Version gibt es auch eine Vollversion für 1.99 US-Dollar, die mehr Funktionen wie Schriftart und -farbe bieten soll. Testen konnte ich die Version allerdings noch nicht. Die Info ist leider falsch. Alle Einstellungen lassen sich auch in der Gratis-Version vornehmen. Die kostenpflichtige App ist eine "Donate"-Version.

Books WordPlayer





Der Reader hat einige Einstellungsmöglichkeiten, darunter Schriftgröße, Textfarbe und Schriftart. Allerdings sind die Einstellungen nur im Querformat lesbar, da die Buttons ansonsten einfach abgeschnitten werden - selbst auf dem Milestone! Der Nutzen alternativer Schriftfarben hält sich außerdem in Grenzen - schwarz/weiß hat sich einfach bewährt ;-)

Nett ist der Cover-Flow, auch wenn das Navigieren noch nicht ganz so flüssig läuft. Außerdem will der Books WordPlayer bei importierten eBooks keine Cover erkennen - hier muss man manuell nachhelfen, indem man die Cover in den richtigen Ordner verschiebt.

Zu den Standards gehören das Setzen von Lesezeichen, ein Tag/Nacht-Modus und ein Inhaltsverzeichnis des jeweiligen Buches, in dem man die Kapitel auswählen kann. Bücher gibt es entweder über die optionale "Calibre Library", die einen Account und eine Client-Software beim Anbieter voraussetzt oder bei einigen vordefinierten Diensten wie Google, Smashwords und Feedbooks. Die Auswahl ist also insgesamt sehr umfangreich. Die Kategorisierung ist aber eine Katastrophe, da quasi keine gegeben ist. Und die Bücher sind (fast?) ausschließlich auf englisch.

Fazit: Vom Umfang her nehmen sich beide Apps nicht viel. Das Handling unterscheidet sich aber deutlich: Aldiko bietet eine spezielle deutschprachige Ecke an, ist übersichtlicher aufgebaut und intuitiver zu benutzen. Auch das Importieren von eBooks funktioniert hier reibungsloser. Der Books WordPlayer hat hingegen die etwas umfangreichere Sammlung - so weit ich das sehen konnte - und das Cover-Flow ist eine nette Sache.Im Vergleich zu Aldiko wirkt der player aber noch zu unausgereift.

Aldiko Book Reader
Preis: gratis











Books WordPlayer
Preis: gratis




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